PERMA Kids – Positive Psychologie für Kinder: Zwei Tage voller Inspiration und neuen Perspektiven für unsere pädagogischen Mitarbeiter:innen 

Als Träger ist es uns ein großes Anliegen, unsere pädagogischen Mitarbeiter:innen kontinuierlich in ihrer Arbeit zu unterstützen und ihnen die Möglichkeit zu geben, sich weiterzuentwickeln. Deswegen haben wir vor kurzem eine zweitägige Fortbildung zum Thema „PERMA Kids – Positive Psychologie für Kinder“ mit Melanie Reißig (Trainerin für positive Psychologie, Psychologische Beraterin, Systemische Therapeutin und DVNLP Lehrtrainerin) organisiert, die bei unseren Mitarbeitenden auf begeisterte Resonanz gestoßen ist. 

Die Positive Psychologie, insbesondere das PERMA-Modell, nach Martin Seligman, hat sich in der letzten Zeit als wirkungsvolle Methode etabliert, die Melanie Reißig speziell auf die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen weiterentwickelt hat, mit dem Ziel, das Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen nachhaltig zu fördern. Das PERMA-Modell, das auf den fünf Säulen Positive Emotionen, Engagement, Relationships (Beziehungen), Meaning (Sinn) und Accomplishment (Zielerreichung) basiert, bietet praxisnahe Ansätze, die direkt in die tägliche Arbeit integriert werden können. Indem diese fünf Elemente in den Alltag integriert werden, schaffen wir eine Umgebung, die das Wohlbefinden unserer Kinder und Jugendlichen stärkt und eine positive Entwicklung fördert. 

Was genau haben unsere Mitarbeiter:innen erlebt? 

Die zwei Tage waren gefüllt mit praxisorientierten Übungen, spannenden Impulsen und viel Freude. Unsere Mitarbeiter:innen hatten die Gelegenheit, verschiedene Methoden kennenzulernen, die sie nun unmittelbar in ihrer Arbeit mit den Kindern einsetzen können. Ein besonderer Fokus lag dabei auf der Förderung von positiven Emotionen im Alltag der Kinder. Hierfür wurden beispielsweise kreative, aber fachlich fundierte Methoden aus dem Bereich des therapeutischen Zauberns, der Arbeit mit Heldengeschichten, Ressourcenarbeit usw. vorgestellt, um Kinder und Jugendliche in ihrem Alltag, aber auch bei Herausforderungen des Lebens immer wieder zu ermutigen, ihre Stärken zu entdecken und ihre positiven Erfahrungen in den Vordergrund zu stellen. 

Die Begeisterung war spürbar! 

Die Rückmeldungen der Teilnehmer:innen waren durchweg positiv. Viele berichteten, dass sie sich selbst gut und gestärkt fühlen und inspiriert, die neuen Erkenntnisse sofort in ihrer Arbeit umzusetzen. „Es ist beeindruckend, wie viel Positives wir in den Alltag der Kinder integrieren können,” sagte eine Mitarbeiterin nach den zwei Tagen. Eine andere Teilnehmerin sagt: „Diese Haltung ist eigentlich wie ein Muskel, den man trainiert. Es hat mir in den zwei Tagen so viel Freude gemacht das zu tun.” Oder, eine Teilnehmerin erzählt: “ich habe gestern Abend gleich eine Dankbarkeitsübung mit meinen Kindern ausprobiert und es war so toll zu sehen, wie sie diese einfache Übung direkt gestärkt hat.” 

Ein wichtiger Schritt in eine positive Zukunft 

Alle Teilnehmerinnen nehmen die positive Energie der Fortbildung mit nach Hause, zudem einen gefüllten Methodenkoffer der es Ihnen ermöglicht, das Perma Kids Modell in den Alltag unserer Einrichtungen zu integrieren und gemeinsam mit den Kindern positive Veränderungen zu erleben. 

Die Fortbildung zum Thema PERMA Kids war für uns als iNFA ein weiterer wichtiger Schritt, die pädagogische Arbeit in unserem Träger noch nachhaltiger und zukunftsorientierter zu gestalten. Die Begeisterung und das Wissen, das unsere Mitarbeiter:innen aus dieser Fortbildung mitgenommen haben, werden die Qualität unserer Arbeit weiter bereichern und voranbringen. 

Denn eines ist klar: Das Kultivieren positiver Emotionen ist “das Glücksprinzip” und vielmehr eine Haltung dem Leben gegenüber. Diese kann zu einer Aufwärtsspirale führen, die es Kindern und Jugendlichen erleichtert, positive Gefühle zu entwickeln und zu erleben. Sie sind entscheidend für das Wohlbefinden und haben vielfältige positive Auswirkungen auf Kinder, denn Sie steigern die Widerstandsfähigkeit, Motivation und Kreativität der Kinder. Zudem fördern sie die Problemlösungsfähigkeiten und verstärken Fähigkeiten wie Hilfsbereitschaft und Optimismus. 

Um mit den Worten von Melanie Reißig abzuschließen: “Lasst uns das Gute in die Welt tragen und sie damit ein Stück besser machen.”  


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