Ein voller Saal, gespannte Aufmerksamkeit und am Ende viele glückliche Gesichter: Rund 150 Besucher:innen kamen am 2. September ins Lÿz Siegen, um gemeinsam den preisgekrönten Dokumentarfilm „Im Prinzip Familie“ von Daniel Abma zu sehen. Eingeladen hatte iNFA im Rahmen der Woche der Erziehungshilfe, in Kooperation mit dem VPK NRW und dem Filmklub Kurbelkiste e.V.
Schon während des Films war die Stimmung lebendig – Lacher an den passenden Stellen, gerührte Momente in den stilleren Szenen. Besonders bewegend war das anschließende Podiumsgespräch, das von Jan Reppahn (HR3) moderiert wurde. Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe diskutierten gemeinsam mit Careleaverinnen und gaben Einblicke in Chancen, Herausforderungen und die notwendige Unterstützung für die Arbeit in Wohngruppen. Ein Höhepunkt des Abends war die spontane Danksagung zweier Careleaverinnen an die iNFA: ein Moment, der deutlich machte, wie sehr engagierte Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe wirken kann.
Gleichzeitig wurde klar: Mehr Personal und Ressourcen sind dringend notwendig, doch es sind auch die Menschen mit Herz, die den entscheidenden Unterschied im Alltag der Kinder und Jugendlichen machen. Dieses Spannungsfeld wurde offen, herzlich und konstruktiv diskutiert und begleitet von großem Applaus und spürbarer Dankbarkeit im Publikum.
Für iNFA war es das erste große Event dieser Art – und direkt ein voller Erfolg. Die vielen positiven Rückmeldungen zeigten, dass nicht nur Fachkräfte, sondern auch interessierte Bürger:innen neugierig auf die Einblicke in die Kinder- und Jugendhilfe sind. Damit war der Abend nicht nur ein Beitrag zur Woche der Erziehungshilfe, sondern vielleicht auch ein Auftakt für weitere Formate in den kommenden Jahren.



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